Früher verstand man unter dem Begriff Finca ein Stück Land, auf dem die Bauern z.B. Wein oder Oliven ernteten. Und da dieses Land meist ein ganzes Stück Fussmarsch von dem eigentlichen Haus des Bauern entfernt lag, baute man aus Natursteinen oft ein kleines, sehr einfaches Häuschen " 1 kleines Zimmer, andalusischer Kamin, das war genug “ in dem man während der Erntezeit übernachten konnte. So sparte man sich den täglichen, meist sehr mühsamen und langen Heimwege.
Man könnte Finca also auch als Landhaus übersetzten. In der Regel handelt es sich um ein eingeschossiges massives Haus und es muss je nach Lage und Auslegung der Gemeinde mindestens 7.000 qm Land (auch eine Qadrada genannt) haben. In manchen Zonen, die als besonders geschätzt gelten, muss die Finca sogar ca 200.000 qm Land haben, um ein Haus bauen zu dürfen.